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 Der Galeerentrommler

Expose`: „Brennender Lorbeer“

Der autobiographischer Roman von Holger Waernecke

Dieses Buch stellt die Lebensgeschichte des Hamburger Musikers und Dichters Holger Waernecke dar. Er wurde in eine Familie hineingeboren, die in eklatante Widersprüche verwickelt war, von denen sich der Musiker Zeit seines bisherigen Lebens kaum lösen konnte.Sein Vater war ein Spross einer adeligen Familie aus Krakau. Im monarchistischen Polen des 19./20. Jahrhunderts residierte die Grafenfamilie „von Stawitzki“ in diesem „Venedig des Ostens“.Die Stawitzkis waren eng mit der ostpreußischen Adelsfamilie „ von Dönhoff“ befreundet. Der Autor konnte sich von der Validität der Ereignisse um diese beiden Familien persönlich überzeugen, denn sein jüngst verstorbener Vater vereinbarte für ihn einmal einen Termin bei der fortschrittlichen Herausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“.

 Auf der mütterlichen Seite der Familie fand sich das gesellschaftlich genaue Gegenteil. Die Eltern seiner Mutter waren Knecht und Magd auf einem Gutshof bei Hildesheim.Wobei seine Großmutter als "Heilerin" bekannt und begehrt war, die ihr Handwerk bei dem weltberühmten Haaranalytiker Schäfer Ast aus der Lüneburger Heise erlernt hatte. Schäfer Ast konnte an einem einzigen Haar eines Hilfesuchenden erkennen, an welcher Krankheit er litt und wusste auch, welches Kraut dagegen gewachsen war.

 Das durch die Heirat seiner Eltern erfolgte Zusammentreffen dieser beiden Familien war durch zahlreiche Konflikte geprägt, die sich um Bildung, Herkunft und Lebensstile drehten. Die zahlreichen Widrigkeiten, durch die der Autor in seiner Entwicklung zum Musiker und Dichter gehen musste, beschreibt er im ersten Teil des Werkes.

Im zweiten Teil des Werkes stellt der Autor seinen Weg durch die 68iger-Zeit und seinen spektakulären Werdegang zu seinem jetzigen Leben als Musiker, Komponist und Dichter dar.

Eine höchst amüsante, wenn auch von oft leidvollen Erfahrungen geprägte Geschichte, mit interessanten Einblicken in die Musikwelt.

 

 

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