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Alles was ich will…. (Songtext)

Verstehe! Hey das ist keine Disco, das ist kein Schlagermove, das ist „Slattery`s“, Hamburg, Fischmarkt!!

Refr.:
//Alles was ich will ist einfach nur Fun
Ich hab ein Feeling das ich das kriegen kann!//
Bis die Sonne untergeht übern Fischmarkthafenpanorama

Strophe:
Alles was ich will ist einfach nur Fun,
bevor ich krepier
sagt der Typ neben mir,
einer von nirgendwo her
und nichts weiter will.

Er sagt, sein Name sei Willy,
doch ich weiß er heißt Mac oder Buddy
oder Bill oder Billy
und wie er da so abgerissen vor mir sitzt
da weiß ich dass er eigentlich
noch nie so richtig Spaß hatte, in seinem Leben.

Wir trinken Guiness, Morgens um 5,
im „Slattery`s“, direkt am Hafen und
draußen tobt der Fischmarkt.
Da laufen die Leute rum,
kaufen Fisch, massenhaft Südfrüchte und Papageien.

Und zwischendurch fotografieren sie sich tot
und die Queen Mary 2,
die gerade vorbeifährt.
Und es knattern „Harley`s“ und Blaulicht blitzt auf!

Und drüben spielt ne Band
Songs von Hendrix und Robin Williams
und Schlachtrufe brüllend
tobt ein Trupp Fußball-Fans vorbei.

Und nebenbei, so ganz nebenbei,
steigt ein Morgennebel vom Wasser auf…
Aber was ist das alles,
gegen Billy und mich?

Und ich zieh mir morgens schon gern mal ein Guiness rein.
Und die Hot Chilly Peppers dröhnen aus den Boxen
Und Billy pult den Aufkleber von seiner Bierbuddel ab,
zerreißt ihn und schmeißt die Fetzen auf den Tresen.

Er zündet jedes Streichholz aus seiner Schachtel einzeln an,
lässt sie bis zu seinen schwieligen Fingern abbrennen
bevor er sie ausbläst und er erzählt,
wie er seine Frau mit diesem Typen im Bett erwischt hat.

Und er erzählt mir noch,
wie er ihm dann aufs Maul gehauen
und beide rausgeschmissen hat,
aus seiner Wohnung - am Mümmelmannsberg.

Und dann guckt er traurig
der Party und den eng umschlungenen Pärchen
beim Tanzen zu
und sehr melancholisch den Bierbuddeln hinterher,
die hier und da auf den Kneipenboden fallen.

Dann kommen ein paar Leute rein,
gefährlich eng zusammen
und AC guckt von ihrem Bierzapfen hoch,
morgens, um halb sechs,
im „Slattery`s“, am Fischmarkt.

Alles was ich will….

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Alpha und Omega  - 1971

Alles was Du fühlst,
möcht`ich für Dich sein.
Aber nicht alles kann ich versteh`n.

Du sagst Du brauchst mich
Zu Sein wie jener Berg.
Der die Wolken fühlt.

Tau wie Tränen auf Haar,
der am Morgen die Sonne vergoldet.
Tau wie Tränen auf Haar,
wenn ich morgens dämmernd vor Dir geh`.

Sonnenstrahlen auf Schnee
Voll wie Bergkristall.
Von Regenbogen und Erdenstaub.
Staub an den Schuhen
Laub auf meiner Haut.
Wir gehen durch die Zeit, durch die Zeit.

Tau wie Tränen auf Haar,
der am Morgen die Sonne vergoldet.
Tau wie Tränen auf Haar
Wenn ich morgens dämmernd vor Die geh`.

Du erwartest mich
Und schenkst mir die Kraft.
Der Herbst wird uns gehören.
Der Herbst voll Farbe
Nebel weicht dem Licht.
Wir sinken ins Dunkel, Dunkel.

Dort sind wir Leben und Tod,
nur eins wird noch sein.
Alpha und Omega.

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Blumen

Da wachsen Blumen aus meinen Wunden,
auf meinen Narben, da steht ein Beet.
Ich hab’ das große Glück gefunden,
mein Gott es war noch nicht zu spät.

Die vielen Jahre und die vielen Stunden,
das Suchen nach der Einsamkeit,
was ich mir wünschte habe ich gefunden
und das bist Du, für alle Zeit!

Solche Tage hab’ ich gerne,
denn plötzlich warst Du ganz einfach da!
Der Himmel stand voll großer Sterne,
die ganze Luft war Song und klar!

Und als Du’s endlich zu mir sagtest,
sah ich Dein’ Atem in der Nacht
und mich dann auch noch danach fragtest,
hat es mich doch fast umgebracht...

Da wachsen Blumen....

Weißt Du noch, damals, am Heimatstrande,
wo dieses Mädel mich wach geküsst
und plötzlich kam da dieser And’re,
ich hab’ sie lange noch vermisst.

Die kleine Rosi, die wollt’ ich trauen,
doch sie traute keinem Vertrau’n.
Dabei wollt’ ich doch auf sie bauen
Und hab’ doch nur auf Sand gebaut...

Da wachsen Blumen.....

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Der Wind

Der Wind singt ein Lied,
ein Lied der Weiten,
ein Lied der Höh’n
Blütenblätter reiten im Föhn.

Er streift durch die Gassen,
die regennass glänzen
und sich einsam ergänzen
mit Regenschleiern
die Himmelsmusik in sich fassen.

Flatterhaft, losgelöst
Und doch im Urzustand
Sturmnächte lang getöst
Die Wolken in der Hand.
Vollzieht er die Wege
Vom Blütenstaub zur Erde,
deren Einssein er mit Regen belohnt.

Weit entfernt entdeckt er sie,
Sonne, weit entfernt.
Mit Spiralen grüßt er sie
Er hat von ihr gelernt.

Und krönt dann die Erde,
mit Wachstum und Blütenpracht!
Mit Wachstum und Blütenpracht krönt er sie,
krönt er sie,
krönt er sie,
krön’ ich Euch!

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Deutschland, einisch Vaderland!
Geschrieben während der Leipziger Demonstrationen und immer mal wieder aktualisiert

Deutschland einisch Vaderland!
Mutterland, Bruderland und Schwesterland.
Omi- und auch Opi Land,
Onkel- und auch Tante Land.
Nichte, durchaus Neffeland
Schwäger- und Cousinenland,
leider gar kein Kinder-Land.
Freundschaftsband in uns’rer Hand
jetzt wohl auch mit Russenland.
Amiland ist angespannt,
will als Pfand ein Natoland.

Volkes Land in un’srer Hand?
Dieter Bohlen Land,
Angie Merkel Land,
Kaiser`s Land
und Biermann- Land.
Jedermannsland.
Stresserland. Soldatenland.
Lindi-Land und Otto-Land,
grüß’ auch schön den Ottifant!
Eiskrem-Land und Helgoland,
geliebtes und gehasstes Land!
Zum Glück ein Demokraten-Land, in’tressant?

Himmelland und Wolkenland,
Frühlingsschmerz und Liebesband.
Single-Land und Jingle-Land,
Hummerland und Kummerland,
Joschka und auch Bundeswehrland.
Auch mal Terrorland, dann wieder Dichterland,
Freisler, Schill und Richterland,
Grünkohl und die Kochwurstland.

Hip Hop , Rap und Love Paradeland,
Deutschland einisch Weltmeister-Land!

Grausigstes Hektikland.
Rasenland und Raserland.
Goethe-, Marx- und Engelsland,
Einsteins fand ein an’dres Land,
Immigrant, wie Willi Brandt, int’ressant?
Ostdeutschland und Grenzverschwand,
war auch einmal Hitlerland,
doch so was haben wir verbannt!

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Du machst mich so elektrisch! (Elektrische Brüste) c.Waernecke/Waernecke/E.-Schmidt

1.
Du machst mich so elektrisch,
da werde ich ganz hektisch,
sie sind so rötlich-blau wie Flieder
und immer trägt ja sie da
den rosaroten Mund.

2.
Das macht Dich sehr verdächtig
und auch sehr übermächtig.
Denn nicht nur rot ist dieser Mund
und ich reib’ mich noch ganz wund
an dieser Illusion!

Refrain
Denn ich lieb’ dieses Rot und Weich,
unter Deinem regennassen Zeug,
es zieht mich an bei jedem Blick
und es gibt kein zurück!

Und ich frag’ mich was hast Du an Dir,
warum läufst Du nur fort von mir?
Denn immerzu wenn ich Dich brauch’
woll’n Dich die anderen auch!

3.
Das find’ ich so elektrisch,
und auch ganz schön erektisch,
denn so groß und rund wie die da,
so kurz über dem Mieder,
das zieht mich auf den Grund!

Gitarrensolo

Refrain
Denn ich lieb’ dieses Rot und Weich...

4.
Und das ist so elektrisch
Und schmeckt so schön nektisch,
//drum komm’ ich dann auch bald wieder,
denn über Deinem Mieder,
da fühl’ ich mich zu Haus’!//


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Du, ich bin ein Raumschiff
c: Brigitte Otto / H. Waernecke

1.
Ich möchte Dich so gern erreichen,
Dein Sonnensystem zieht mich an.
Und darin dreht,
sich strahlend dein Planet,
für Dich verließ ich meine Umlaufbahn!

2.
Ich flieg’ durch Phantasien und Träume;
Im Dunkel noch seh’ ich dein Licht.
Und ging schon lang,
auf Sensitiv-Empfang,
doch Deinen Sender hör ich noch nicht!

Refrain
Dudubdu!
Ich bin ein Raumschiff!
Dudubdu!
Du bist ein Planet.
Dudubdu!
Lass mich bei Dir landen!
Dudubdu!
Sag’ mir ob das geht!

3.
Die schönsten Sterne zieh’n vorüber,
sie locken mich, doch ich bleib kühl.
Und fliege zu,
denn mein Ziel bist Du,
dabei verlass’ ich mich auf mein Gefühl.

4.
Gib mir ein Zeichen ich versprech’ Dir,
dass ich Deine Welt nicht zerstör’.
Denn hier im All,
bist Du auf jeden Fall,
der Platz wo ich als Raumschiff hingehör’!

Refrain
Dudubdu!
Ich bin ein Raumschiff!......

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Heimweh Blues

Ich fahr`so gern nach Helgoland
und hol`mir da `n Sonn`brand
Hab`den Blues, den Heimweh-Blues.
Dem Kuddl auf der hohen See,
dem tut das Herz so weh!
Ich hab den Blues, den Heimweh-Blues
doch kommt er dann in Hamburg an
dann schmerzt das nur noch dann und wann.

Der Teer der stinkt, die Boje blinkt,
am Kai mein Mädel winkt,
Ich hab den Blues, den Heimweh Blues.
Und hau ich ab nach Sansibar,
wird mir dann da erst klar:
Ich hab den Blues, den Heimweh-Blues,
doch komm`ich wieder in Hamburg an
dann schmerzt es nur noch dann und wann.

Ich hab den Heimweh-Blues
in my Hands and in my Shoes
weil ich nicht verknus
das Du mich so versust!
Das gibt mir so den Blues,
dann hau ich ab von Tohuus,
weil ich nicht verknus
dass Du nicht mehr mit mir schmust!

Am alten Horn von Afrika
lebt es sich auch ganz wunderbar
doch ich hab den Blues
den Heimweh-Blues!
In Alaska finde ich viel Gold,
das ist mein Heimweh-Sold,
ich hab den Blues, den Heimweh-Blues!
Doch komm ich dann bei Eierkarl an
bin ich bestimmt genug gefahr`n.

Oh Leute, wenn ihr plattdeutsch singt,
mich das glatt in die Kniee zwingt,
krieg ich den Blues, den Fischmarkt-Blues.
Doch fahr`n wir nach`m Auftritt gleich,
zu Gosch nach Sylt, das fällt uns leicht,
ham wir den Blues, den Nordsee-Blues.
Da feiern wir und klön so schön
könnt ihr denn jetzt mein`Blues versteh`n?

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Mozart

Hey mein Junge
beißt dich die Zunge
zwickt dich die Lunge
denkst an deine Leser
die Äser
die armen Gefräßer.
Und an Deine Setzer
die Ketzer
die verfluchten Hetzer
die Säbelwetzer

Das ist ja zum Lachen
zum Verkrachen
zum in die Hose machen.
Oh du gläubiges Herze
mit deiner Druckerschwärze
mit deinem Seelenschmerze
ich stifte dir ne Kerze
nur so zum Scherze.

Geschnickelt, geschnackelt, spektakelt
Schabernackelt mit dem Schwanz gewackelt
nicht lang gefackelt.
Gott befohlen
der Teufel wird dich holen
verhauen und versohlen
für dein Schreiben und Kohlen
hast ja alles zusammengestohlen!

Text: Hermann Hesse

 

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